Sonntags-Tagebuch IV: Erinnerungen an SEKEM-Gründer Ibrahim Abouleish

Wissen in die Tat umsetzen

Wissen zu erlangen ist eine bewundernswerte Aufgabe – aber dieses Wissen in eine fruchtbare Handlungen zu bringen, ist eine große Verantwortung. Wenn Sie beispielsweise die medizinischen Vorteile von Kräutern kennenlernen, verwenden Sie sie zur Heilung von Krankheiten! Wir werden verstehen, dass unsere eigene Tat begrenzt ist; dann kann eine lebendige und lernende Gemeinschaft wachsen.

Interpretation der Ausführungen von Ibrahim Abouleish durch Dr. Amina Taitoon

Wir laden unsere Leser von Zeit zu Zeit dazu ein, an den Erinnerungen von Dr. Amina Taitoon teilzuhaben. Die langjährige Mitarbeiterin der Heliopolis Universität hat während der Sitzungen mit dem SEKEM-Gründer oft Protokoll geführt und ihre Interpretationen zu verschiedenen der besprochenen Themen niedergeschrieben.

Die so genannten “Sonntagstreffen” sind in SEKEM zu einer Tradition geworden, die vor vielen Jahren von Gründer Ibrahim Abouleish eingeführt wurden und heute von seinem Sohn Helmy Abouleihs fortgesetzt werden. Jede Woche kommen am Sonntagmorgen alle MitarbeiterInnen zusammen, um Gedanken etwa zur Vision und Mission SEKEMs auszutauschen. So soll das Bewusstsein für die Bedeutung von nachhaltiger Entwicklung und deren konkrete Umsetzung gefördert werden. Die Treffen beginnen in der Regel mit einem Gesang des Publikums, gefolgt von einer musikalischen Darbietung – denn SEKEM glaubt an die Kraft der Künste, den Horizont zu weiten und Seele und Geist zu erheben.